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„B L A C K B I R D“







„An nichts habe ich noch Geschmack“, hatte Saran gedacht, fast emotionslos. „Alles verursacht nur noch das Gefühl des EKELS. Wer fühlt sich noch der Aufrichtigkeit verpflichtet? .... – alle sind sie bequemlich und banal. Was wird noch ausgesprochen? Hier ist nichts außer der Bequemlichkeit, in einer gut eingerichteten Lüge namens Belanglosigkeit, so groß wie unsere Galaxis. Immer verlangt es nach dem Grund, den ihr haben wollt, um mich verstehen zu können. Und dabei berührt mich doch gar nichts mehr von allem – und nichts ist noch in mir, was berühren will. Tote Zeiten – der Zustand des Lebens, wenn es dem Tod am ähnlichsten ist: Leblose Eisesstarre, die Erstarrung, die Kälte. Alles ist nur ein Mit Gewalt Eindringen In Meine Welt ... “

Warum aber hatte sich nun auf einmal etwas in ihm verändert, seit er die zwei Jungen zum ersten Mal wahrgenommen hatte? Ohne dass Saran es bewusst beschlossen hätte, setzte er sich in Bewegung und lief zu den beiden Jungen hinüber, die an der Reling der Falmari lehnten und sich zärtlich liebkosten und küssten.

Die beiden Jungen blickten überrascht auf, als der hagere, schwarz gekleidete Saran der Graue auf sie zukam, von ihm munkelten alle, wie undurchsichtig er war; niemand verstand ihn, er tat niemals etwas. Er weckte bei den beiden Jungen Unbehagen – was wollte dieser Sonderling plötzlich von den beiden ... ?

Als Saran vor den beiden stehenblieb, betrachtete er, für die Dauer sieben Sekunden, Yukio Fujita. Eisige Furcht packte Shunji („Er will ihm was antun“, schrie es in seinen Gedanken). Doch bevor Saran etwas sagen konnte – er hatte sich plötzlich zu einem erwachsenen Grinsen durchgerungen, weil er Shunjis Aversion registrierte und diese gerne aufgelöst hätte - , schwebte Irrlicht herbei. „Ihr müsst euch nun in die Zeta-Lounge begeben,“ erklang seine Stimme. „Wir werden gleich in den Ultraraum transferieren, wo ich unser Schiff navigieren werde. Aber der fünfdimensionale Raum verwüstet die Sinnesempfindungen, und ihr zwei seid sicherer unter Deck mit den anderen Reisenden.“

Nur zu gern nahm Shunji Numata seinen kleinen Sklaven bei der Hand und zog ihn mit sich. Yukio blickte noch einmal zurück zu Saran, der ihm etwas traurig verloren aber friedlich nachsah, jedoch machte er keine Anstalten, ihm zu folgen. Ja, Saran, er stand immer am Bug der Falmari, während des Ultraraumtransfers und blickte hinaus in wirbelndes fraktales Chaos und unerklärliche Geometrie – nie machte es ihm etwas aus.

Tahaas, Zibelda, Emina und die Elfen nahmen die beiden Jungen in der gläsernen Zeta-Lounge in Empfang (während des Ultraraumtransfers ist die Anwesenheit von Künstlern ein erprobtes Mittel, um Übelkeit vorzubeugen). Irrlicht und der Zauberer Karem Dyeth standen mit Norn an den zwei Steuerrädern der Falmari; zu dritt würden sie das Schiff navigieren. Eine eigenartige Öffnung spiralte sich vor ihnen im Raum auf – auf der plötzlichen Gischt von Quantenschaumwellen bäumte sich das Schiff auf und brach mit enormer Rasanz hinein.

(Tahaas Raroia Fangataufa:Derzeit der größte Künstler in der ganzen Sternenwelt. Dichtung, Musik, Licht und Kraft – daraus bestehen seine Werke. Einst ein vierzehnjähriger Junge, der, sich um nichts kümmernd, Gedichte schreibt und dazu Musik und Licht komponiert. Jetzt ist er auf der Höhe seines Ruhms, beachtet und bejubelt. In ein paar Jahren wird er völlig vergessen oder verhöhnt sein, opiumsüchtig und liebeshungrig ... )

Da der Transfer durch den Ultraraum tatsächlich endlos kurz war, während seine Dauer jedoch endlos lang erschien, konnte der Geist von Zibelda ihr melancholisch-philosophisch-fröhliches Gesamtwerk singen. Auch der Geist von Emina konnte ihr melancholisch-philosophisch-fröhliches Gesamtwerk singen. Und Tahaas vollführte die wildesten Licht-, Farb- und Duftkompositionen, teilweise auch Projektionen kleiner Geschichten. Shunji Numata war ein begeisterter Zuschauer und beschloss, so bald wie möglich mit Tahaas zusammenzuarbeiten. Ihm schwebten wilde Gesänge vor, begleitet von Synkopen aus Licht und Elektrizität. Yukio jedoch konnte und wollte mit all dem nichts anfangen, erwachsene Melancholie und avantgardistische Kompositionen waren ihm zu fremd. Im Gegensatz zu Shunji vermisste er das Leben auf der Erde und die anderen aus seiner Band (hatten sie ihn doch ohne Herablassung oder Arroganz als ihren Sänger anerkannt, obwohl sie ein paar Jahre älter waren als er). Es tat weh, an die Vergangenheit zu denken. Lieber verdrängte er jeden Gedanken und träumte von einfachen Liedern mit schlichten Klängen. Gelegentlich sah er herüber zu dem einsam am Bug stehenden Saran dem Grauen und beneidete ihn darum, dass er das Ultraraum-Chaos ungestört und ungefährdet aus nächster Nähe betrachten konnte.

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Der Transfer durch den Ultraraum ist zu Ende. Das brachiale Fanal der Reise droht zu beginnen, die Situationen kulminieren in fulminantem Tumult: Vor den Augen der Reisenden ragt aus dem Nichts der Schlund, der unerbittlich jede Materie, die in seinen Gravitationsstrudel gerät, verschlingt und eliminiert ... Noch steht die Falmari reglos außerhalb seines Einflussbereichs, aber Norn, der Elf, dreht die zwei Steuerräder und richtet das Schiff so aus, dass es direkt ins Zentrum des Schwarzen Lochs fliegen wird.

Die Reisenden stehen auf Deck und  betrachten begeistert und schaudernd, wie die ungeheure Schwerkraft riesige Asteroiden zu protonischem Sternenstaub zerreibt und eigenartige Artefakte zerschmettert.  „Das kann uns ebenfalls widerfahren“, sagt Norn ruhig. Shunji erschauert erneut. Warum ist er so trunken, so berauscht von der waghalsigen, gefährlichen Fahrt – warum will er wie die anderen Reisenden ins Unbekannte? Yukio, der zitternd neben ihm steht und betrachtet, wie das Schwarze Loch selbst das Licht gefangennimmt, schüttelt den Kopf. „Ihr seid verrückt!“ flüstert er und geht fort. Shunji hört ihn nicht und merkt nicht, dass er weggeht.

Tahaas sagt plötzlich laut: „Einmal auf die Idee gebracht, nach Atlantis zu kommen, fandest du natürlich bald, dass nur das Schiff der Narren die Reise dieses Jahr macht, so wie Stürme von ungewöhnlicher Gewalt vorhergesagt sind und dass du darum bereit sein musst, zu bedenken, dass du dich absurd genug gibst, um als einer der Knaben der Hinterhöfe durchzugehen, zumindest scheinen machend, du liebst harte Schnäpse, Pferdewetten, Schwarze Löcher und Geschrei.“ Shunji sieht ihn nur fragend an. Tahaas sagt achselzuckend: „Eine Variation W.H. Audens. Vielleicht solltest du deinem Sklaven sein Gedicht vortragen; es besteht die Gefahr, dass er nicht mitkommt. “

Shunji schließt die Augen, mit dem Echo der Worte in seinen Gedanken, dann strahlt er den GOTHIANER an. „Ja.“ Als hätte er etwas anderes gehört und verstanden.

In diesem Moment jedoch erscheint ein weiteres Weltraumgefährt aus dem Ultraraum - ein gigantischer Kolossus, doppelt so groß wie der Mond (Luna, der Erdenmond). Ein häßliches Maschinenmonstrum, bei dessen Anblick Coronar und Omni entsetzt aufschreien: „Es ist die EIS-MASCHINE! Sie wird uns einfrieren!“ So erblickt Shunji zum ersten Mal jene Macht, die die Erde vereist hat; und sie kommt direkt auf die Falmari zugerollt. Waffenstarrend und uneinnehmbar gepanzert, Moloch des drohenden Untergangs, kommt sie langsam näher, doch gerät auch gleichzeitig ins Schlingern. Sie wird erfasst von der Gravitation des Schwarzen Lochs! Unkontrolliert dreht sie sich um die eigene Achse, und Norn, der Elf, reißt die zwei Steuer der Falmari herum, damit verhindert er die Kollision.

Die EIS-MASCHINE driftet, sich überschlagend, in den Strudel, versucht noch mit aller Kraft gegen den Sog zu steuern – genau dieser Gewalten-Akt zerreißt jedoch das Objekt, das auseinanderbricht. Teile davon werden komplett pulverisiert. Die übriggebliebenen Trümmer trudeln in den finalen Sturz der Materie.

Tahaas starrt wie betäubt auf die Stelle, wo eben noch der Behemoth zu sehen war. Es ist kaum zu glauben, dass diese Macht, die ungefähr ein Drittel der bewohnbaren Planeten des Galaktischen Imperiums in Eiswüsten verwandelt hat, so plötzlich und überraschend vernichtet worden ist. Leider auch, ohne dass ihr Geheimnis ergründet werden kann. Was niemand ahnen kann: die physikalischen Gesetze von Raum und Zeit werden trotzdem eine spätere Lösung des Problems ermöglichen. Yukio Fujita, der alles das mitverfolgt hat, weiß immerhin jetzt ganz genau Bescheid: Das wird ihm auch passieren, wenn die Falmari in das Schwarze Loch fliegt. Die erste Auseinandersetzung zwischen ihm und seinem Gebieter lässt sich nun nicht mehr verhindern. „Aber das wird doch uns nicht passieren!“ ruft Shunji schließlich: „Das Anti-Schwerkraftfeld  wird uns schützen!“ – „Das weißt du nicht!“ kontert Yukio verzweifelt: „Und ich will es nicht herausfinden! Ich habe Angst!“

Shunji ist enttäuscht und unglücklich. Er liebt Yukio über alles, aber er weiß nicht, wie er ihm die Ruhe und die Kraft geben soll, die er selber in sich spürt. Leise sagt er: „Sieh‘ es doch bitte: Du bist alles für mich! Ich würde niemals zulassen, dass dir etwas zustößt! Wann immer du mich brauchst, werde ich da sein! Ich würde alles für dich tun, ALLES! Bitte glaube mir doch, dass ich dich niemals in den sicheren Untergang gehen lassen würde!“ Shunji Numata glaubt in aller Aufrichtigkeit an das, was er sagt. Zögernd will er Yukio sich drücken, doch dieser windet sich aus der Umarmung. „Lass' mich!“ bittet er niedergeschlagen („Was soll ich nur tun?“ denkt er). Er hängt so sehr an seinem Peiniger – so verknallt ist er, er kann es nicht aushalten ohne ihn. Und in der Galaxis gibt es auch nichts mehr außer entweder der Leere da draußen, dem weiten Nichts, oder Shunji, dem Sadisten, der ihn liebt. Für Yukio bricht das Spiel auf ... “Lass' mich alleine damit klarkommen. OK?“ murmelt er und geht weg. Shunji, unzufrieden und schmollend, wendet sich zu Tahaas und Irrlicht. „Warum versteht er mich nicht?!“ fragt er ratlos. „Wie kann ich es ihm nur erklären?“ – „Weil du jetzt genauso verrückt bist wie wir!“ erklärt ihm Irrlicht. „Wenn er aber das nicht will, dann musst du ihn gehen lassen!“ – „Nein!“ ruft Shunji trotzig. Es muss einen anderen Weg geben, den er ermöglichen will.

~
 

Yukio Fujita trifft Saran dem Grauen in einem Gespräch mit dem Geist der Sängerin Emina. „Die Jugend wirft das Schulwissen weit von sich, will lieber gar nichts wissen und alles selber neu erfahren und definieren, aber sie verwechselt dabei oft diese eigene Haltung mit unserer Weisheit des Alters, welche die Konventionen des Schulwissens als wiederum zu kurz gedacht beurteilt! Shunji ist ein besinnungsloser Junge im Rausch der unbekannten Erfahrungen, die er sich ersehnt ... Warum das so ist? Weil er entwurzelt ist, keine Heimat mehr hat, keine Freunde mehr, keine Familie – nichts, was ihm Halt bietet. Und jetzt sucht er Halt bei uns, den Reisenden. Die Elfen haben aber ihre eigenen Gründe, sie ertragen in ihrer unsterblichen Existenz die Trauer nicht länger, dass Dinge entstehen und vergehen und Menschen sterben. Auch ich habe meinen Grund für die Reise – es gibt nichts mehr in der Galaxis, was mich berührt – und das Schwarze Loch soll mir entweder den Tod bringen oder das, was mich rettet und neu belebt! Aber diese beiden Jungen dürfen wir nicht mitnehmen. Wir dürfen sie nicht in einen möglichen Untergang mitnehmen – auf sie wartet das Leben noch“, sagt Saran ruhig zu Emina. Diese nickt langsam. „Sie müssen die Entscheidung im Bewusstsein aller Fakten treffen. Reden wir mit deinem Gebieter, Yukio!“ meint sie. Für Saran scheint es plötzlich, als hätte er einen Fehler dabei gemacht, sich mit Emina einzulassen: Jetzt könnte er sowohl Yukio als auch Shunji für immer verlieren. Doch Yukio Fujita ist ein eigensinniger Junge – er schlägt die ausgestreckte Hand der Sängerin von sich und ruft trotzig: „Nein, ich will mit Saran sprechen!“ So geht Emina alleine weg – und lässt die beiden miteinander alleine.

Yukio, den Sarans trauriger Blick von vorhin sehr gerührt hatte, ist der Ansicht, dass von allen Reisenden nur er noch normal ist. Nun, da sie ungestört sind, lässt Yukio all seinen Kummer aus sich heraus. Irgendwann in seinem Klagen fängt er auch zu weinen an ... Schweigend sitzt Saran bei ihm und hält seine Hand. „Früher dachte ich, dass ich Luft für ihn bin, aber dann habe ich gemerkt, dass er sich mehr um mich gekümmert hat als um alles andere!“ erklärt Yukio. „Er war der einzige, der mich nicht von oben herab behandelt hat, der einzige, der sich wirklich etwas aus mir gemacht hat. Für alle anderen bin ich ja nur der süße liebe Junge mit dem langen neonpurpurnen Haar. Was ich wirklich denke und fühle, hat keiner wissen wollen, bloß er. Ich weiß auch, was er denkt. Ich verstehe ihn ja, sogar jetzt. Aber er ist wie ein anderer Mensch - kann ich ihn denn noch zur Vernunft bringen?“

„Seit Shunji bei uns ist, ist er ein anderer. Er ist nicht mehr der Junge, den du einmal geliebt hast! Er will um jeden Preis, dass du mit ihm fliegst in das, was der Untergang sein könnte – und er weiß um die Gefahr! Norn der Elf hat ihn verrückt gemacht mit dem Wunsch nach dem Ende der zeitlosen Weisheit – aber die Indifferenz der Elfen hat nichts mit Shunjis Fieber des Wahnsinns zu tun. Das sind letztendlich völlig andere Beweggründe.“ Saran versteht kaum, warum er nicht lügen kann, aber so ist es, wenn er mit Yukio spricht. „Aber ich brauche ihn, und er braucht mich!“ flüstert der Junge; er fühlt sich wie umgedreht und in der Luft an Seilen hängend, mit einem klaffendem Riss in seinem Brust-Chakra, so als blute ihm das Herz. „Ohne ihn hätte ich gar nichts mehr im Leben ... “

„Als wäre es nicht mehr so?“ Plötzlich streichelt Saran das Gesicht des Jungen und haucht ihm Meeresrauschen ins Ohr. Dieser schaut überrascht auf zu dem fremden Sternenreisenden, der ihn nachdenklich betrachtet. „So ein Gefühl kann falsch sein und wahr zugleich – und du weißt es einfach nicht, und er weiß es vielleicht auch nicht. Du darfst dich daher nicht von deinen Gefühlen überwältigen lassen, auch wenn sie wichtig sind.“

Yukio schüttelt heftig den Kopf. „Das meine ich gar nicht! Natürlich ist Sex toll und schön, und es gefällt mir auch. Auf der Erde gab es gesellschaftliche Entwicklungsströme, in denen wir das nie gekonnt hätten, und deswegen musste ich einen mühevollen Weg einschlagen, um ein neues Leben als Libertin anzufangen. Aber eigentlich ist es für mich viel wichtiger, wenn ich einfach neben ihm stehe und zu ihm aufsehen kann und weiß, was er denkt und fühlt, und dass es umgekehrt genauso ist. Ich werde ihm immer zur Seite stehen. Aber das, das kann er einfach nicht verlangen!“

Saran nickt. „Ich sehe nur eine Möglichkeit, er muss in Ruhe zu sich selbst zurückfinden, aber er muss dies auch selber wollen. Nun, im Gegensatz zu Shunji verlange ich nichts von dir, doch meine Zuneigung und meine Freundschaft sind ebenfalls ernst gemeint. Du entscheidest, was du tust, und ich respektiere das einfach. Und vergiss nicht, dass es dir möglich ist, so etwas wie einen autonomen Willen gegenüber mir als Erwachsenen zu formulieren, obwohl du vielleicht in deiner Welt früher Erwachsene in ihrer Erziehung als Autoritätspersonen kennengelernt hast, denen du gehorchen musstest.“

Yukio verspürt - eine ungewöhnliche Überraschung, ... dass sich das Chaos seiner Gedanken klärt und beruhigt. Allmählich versteht er Saran, und er findet es in sonderbarer Weise angenehm, dass dieser ihn nicht verwirrt. Er sieht ihn nachdenklich an, und ihm wird klar, dass er ihn mag. Doch weiß er auch, dass ihm das allein nicht ausreichen würde. „Aber liebst du mich auch, wenn ich mit Shunji zusammenbleibe?“ flüstert er und begreift, wie sehr er sich das wünscht, obwohl er sich gleichzeitig nach Shunji sehnt. Darf er es wagen, auf eine Antwort Sarans zu hoffen?

Sarans Kehle wird eng. Sehr langsam nickt er. „Ich stehe nicht zwischen dir und Shunji! Was du entscheidest, ist das, was zählt. Ich mag Shunji, dich aber würde ich lieben, ich habe keine andere Wahl. Du hast ein offenes Herz und siehst alle Dinge unvoreingenommen.“ Yukio sieht ihn ernst an. Obwohl es ihn beglückt, kann er nichts ändern an seinem Zustand. „Du kannst das alles nicht ändern – das bringt überhaupt nichts! Dieses Schwarze Loch steht zwischen mir und ihm! Wenn er ins Schwarze Loch gehen will, dann ist alles vorbei! Er wird es einsehen, er wird bei mir bleiben!“ Yukio springt auf und rennt weg, die Tränen zurückkämpfend. Noch bevor sich Saran über diesen Stimmungsumschwung des Jungen im Klaren sein kann, erfolgt die Ankunft eines zyklonischen Raumjägers im dritten Kapitel von „The Shonen Ai Eudemonium“.

 
 




  

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