38 Jahre
 
 



 
 
 
 

Prolog:

"Manche glauben, dass das Leben hier da draußen begann - weit entfernt im Weltall. Mit Stämmen menschlicher Wesen, die die Vorväter der Ägypter gewesen sein können oder der Tolteken oder der Mayas ... - dass sie vielleicht die Architekten der großen Pyramiden waren, dass es die versunkenen Laminaria-Kulturen sind ... oder Atlantis.

Manche glaubem, dass dort noch Brüder der Menschen leben, die sogar jetzt noch um's Überleben kämpfen. Weit weit weg, zwischen den Sternen."


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Nach einem tausendjährigen Krieg gegen das Roboter-Imperium der Zylonen stehen die zwölf menschlichen Kolonien endlich vor dem Abschluss eines Friedensvertrages. Doch die Flotte der Kolonien gerät in eine Falle, und die Zylonen zerstören nahezu alle Schiffe wie auch die zwölf Planeten des Tierkreises.

Nur ein einziges Schiff übersteht die Attacke: Der mächtige Kampfstern Galactica. Ihr Flottenkommandant, Commander Adama (Lorne Greene), macht sich zusammen mit 220 Zivilschiffen, die die letzten Überlebenden der zwölf Kolonien beherbergen, auf die lange Suche nach der sagenumwobenen dreizehnten Kolonie, die sich irgendwo weit entfernt an einem unbekannten Punkt im Kosmos befindet, auf einem Planeten namens ERDE ...

An seiner Seite sein tapferer Sohn Captain Apollo (Richard Hatch), Kommandant des Blauen Geschwaders, seine Tochter Athena (Maren Jensen) und natürlich deren waghalsiger Freund, der ewige Glücksritter Lieutenant Starbuck (Dirk Benedict).

... Doch die Zylonen sind der Galactica auf der Spur ...

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Vor über 38 Jahren, am 26. Oktober 1978, lief dieses monumentale Epos in den deutschen Kinos an, wenige Wochen nach dem Start der Serie im US-Fernsehen am 17. September 1978 (am 31. März 1981 erfolgte die Ausstrahlung im Rahmen einer Science-Fiction-Filmreihe in der ARD).

Aus diesem besonderen Anlass möchten wir euch den Photo-Roman zum Film präsentieren, und zwar komplett auf einer einzigen HTML-Seite ! Ignorieren - oder als Anregung für eine andere Variante der intergalaktischen Geschichtsschreibung betrachten - sollte man hierbei natürlich die Textverfremdungen. So wurden zum Beispiel aus den Zylonen Zyklonen, und Graf Baltar heißt hier Graf Balthasar, aber über solche Nebensächlichkeiten lernten wir hinwegzusehen.

Da die künstlerische Gestaltung dieses zeitgeschichtlichen Dokumentes aus den Jahren 1978/79 in einem teilweise sehr aufwändigen Collage-Stil gehalten ist, bietet sich für die Präsentation keine Einzelbildabfolge an. Zu den einzelnen Szenen erfolgt daher derzeit auch kein zusätzlicher Kommentar (ein Anhang mit Kommentar zu diversen Aspekten ist jedoch in Vorbereitung).


Und nun viel Spaß bei der großen Legende einer Sternenwelt, die STAR WARS so ähnlich und doch auch gleichzeitig so unähnlich war!



 






















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Soweit der Photoroman einer bekannten deutschen Fernsehzeitschrift, der mehrere Aspekte der Handlung unter den Tisch fallen ließ, wie zum Beispiel die romantischen Verwicklungen Starbucks zwischen Athena und Cassiopeia (die in keinster Weise auftaucht!), oder auch Muffit, den Robo-Daggit von Boxey. Die Sociolatrice Cassiopeia ist nur ein einziges Mal vage im Bild erkennbar, und zwar bei der spektakulären Überquerung der Brücke über die Thylium-Mine. Bei dieser Szene ist auch Muffit zu sehen, der ansonsten noch ein weiteres Mal auftaucht, nämlich nach der Landung auf Carillon im Cockpit des Landrams.

Über die Zivilisation der Zylonen gibt es übrigens verschiedene Vorstellungen. In der Film- und Fernsehserie werden sie als Roboter dargestellt, nur der Erhabene Führer ist eindeutig ein Lebewesen. In der Filmromanversion wird dieser als Träger von drei Gehirnen geschildert (es verleihe ihm sein "Drittgehirn" quasi die Befähigung, komplexe kosmische
Zusammenhänge zu erkennen und entsprechende Entscheidungen zu treffen, des Weiteren fungiere es als seine Herrschaftslegitimation). Ebenso werden im Roman die "Cyloner" als Lebewesen in Rüstungen bezeichnet, doch kann dies in Anbetracht aller Fakten als irrige Annahme angesehen werden.

Trotz diverser weiterer Unterschiede zur Filmhandlung liefern die ausführlicheren Romanversionen oft viele Erklärungen für Punkte, die im Film ungeklärt blieben, wie zum Beispiel das Thema "Überlichtgeschwindigkeit". Außerdem werden die Charaktere eingehender und einfühlsamer geschildert, nicht zuletzt durch die Einschübe aus den "Adama-Tagebüchern"...

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Als zusätzliche Materialien möchten wir euch nun noch einige Artikel aus dem Magazin STARLOG präsentieren, die aus der Mai-Ausgabe 1979 stammen: